Was ist das Problem?
In vielen Regionen fehlen Betreuungsplätze oder Fachkräfte. Wenn Personal ausfällt, verkürzen Einrichtungen Öffnungszeiten oder Gruppen müssen schließen.
Was der Staat tun kann
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Vergütete Ausbildungsplätze in Regionen mit vielen unbesetzten Erzieherstellen ausbauen und genug Schulplätze sowie Praxisanleitung finanzieren.
Länder - 02
Verwaltung, Küche, Hauswirtschaft und einfache Organisation durch zusätzliches Personal abdecken, damit Fachkräfte mehr Zeit für Kinder haben.
Länder · Kommunen - 03
Regionale Vertretungspools mit fest angestellten Kräften für kurzfristige Ausfälle aufbauen.
Länder · Kommunen - 04
Platzbedarf jährlich mit Geburten, Zuzug und Neubaugebieten aktualisieren.
Länder · Kommunen - 05
Geprüfte Standard- und Modulbaukonzepte für neue Kitas bereitstellen, damit Kommunen schneller bauen können.
Länder
So könnte es im Alltag aussehen
Ein vereinfachtes Beispiel dafür, was sich durch die vorgeschlagenen staatlichen Maßnahmen praktisch ändern könnte.
Eine Kita-Gruppe schließt an mehreren Tagen früher, weil Personal fehlt. Eltern müssen kurzfristig ihre Arbeit verlassen oder private Betreuung finden.
Wenn mehr Fachkräfte ausgebildet, vorhandene Kräfte von Nebenaufgaben entlastet und Plätze dort ausgebaut werden, wo viele Kinder leben, könnten Öffnungszeiten stabiler und Wartelisten kürzer werden.
Beispielhafte Alltagssituation. Die tatsächliche Wirkung hängt von Ausgestaltung, Finanzierung und Umsetzung ab.
Was andere Staaten bereits machen
Schweden
Schweden behandelt die Vorschule als Teil des Bildungssystems. Kommunen müssen Plätze bereitstellen, Elterngebühren sind einkommensabhängig gedeckelt und pädagogisch ausgebildete Vorschullehrkräfte arbeiten mit weiteren Betreuungskräften in Teams. Nationale Lehrpläne geben Bildungsziele vor.
Das ermöglicht eine hohe Betreuungsbeteiligung und unterstützt die Erwerbstätigkeit von Eltern. Auch Schweden kämpft jedoch regional mit Personalmangel und unterschiedlichen Betreuungsschlüsseln; ein Rechtsanspruch garantiert nicht automatisch überall dieselbe Qualität.
Neuseeland
Neuseelands 'Te Whāriki'-Curriculum ist ein nationaler Rahmenplan für frühkindliche Bildung, der spielerisches, kindzentriertes Lernen in den Mittelpunkt stellt und den Fachkräften hohe pädagogische Freiheit und Verantwortung gibt.
Es gibt eine starke staatliche Förderung und Qualitätskontrolle.
Folgt daraus, dass Ausbau nur mit ausgebildetem Personal, vergüteter Ausbildung, verlässlichen Betreuungsschlüsseln und einer auskömmlichen kommunalen Finanzierung funktioniert.
Frankreich
Frankreich hat ein gut ausgebautes System der frühkindlichen Bildung (Écoles Maternelles), das für alle Kinder ab 3 Jahren kostenlos ist und einen hohen Qualitätsstandard bietet.
Der Fokus liegt auf der sprachlichen und sozialen Entwicklung der Kinder.
Folgt daraus, dass Ausbau nur mit ausgebildetem Personal, vergüteter Ausbildung, verlässlichen Betreuungsschlüsseln und einer auskömmlichen kommunalen Finanzierung funktioniert.
