Was ist das Problem?
Hitzewellen, Starkregen, Hochwasser und längere Trockenperioden treffen Städte, Landwirtschaft und Infrastruktur häufiger. Viele Orte sind darauf noch nicht ausreichend vorbereitet.
Was der Staat tun kann
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Für jede Kommune Hitzepläne mit Warnstufen, kühlen Orten und klaren Zuständigkeiten einführen.
Länder · Kommunen - 02
Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen in stark belasteten Gebieten zuerst verschatten und wirksam kühlen.
Länder · Kommunen - 03
Starkregen- und Hochwassergefahren gebäudescharf veröffentlichen und neue Bebauung in Hochrisikoflächen stark begrenzen.
Länder · Kommunen - 04
Für Dürreperioden regionale Wasserbudgets und eine feste Reihenfolge für die Wassernutzung festlegen.
Länder · Kommunen - 05
Wasserverluste in Leitungsnetzen messen und zuerst die Abschnitte mit den höchsten Verlusten sanieren.
Kommunen
So könnte es im Alltag aussehen
Ein vereinfachtes Beispiel dafür, was sich durch die vorgeschlagenen staatlichen Maßnahmen praktisch ändern könnte.
In einer heißen Woche wird eine Dachgeschosswohnung nachts kaum kühl. Gleichzeitig kann Starkregen eine nahe Straße überfluten, weil Wasser kaum versickern kann.
Wenn Städte mehr Schatten und Grün schaffen, Regenwasserflächen ausbauen und Hochwasserschutz nach aktuellen Risiken planen, könnten Hitze und Starkregen im Alltag weniger gefährlich werden.
Beispielhafte Alltagssituation. Die tatsächliche Wirkung hängt von Ausgestaltung, Finanzierung und Umsetzung ab.
Was andere Staaten bereits machen
Niederlande
Das niederländische Programm 'Room for the River' ist ein Paradigmenwechsel im Hochwasserschutz. Statt nur immer höhere Deiche zu bauen, wird den Flüssen mehr Raum gegeben, z.B. durch Deichrückverlegungen und die Schaffung von Überflutungsflächen.
Dies ist effektiver und ökologisch wertvoller.
Übertragbar sind risikobasierte Planung, natürliche Rückhalteräume, Stadtgrün und dezentrales Wassermanagement. Investitionen sollten an vermiedenen Schäden und Robustheit gemessen werden.
Singapur
Singapurs 'City in a Garden'-Konzept nutzt extensive Stadtbegrünung, Dachgärten und ein ausgeklügeltes Wassermanagement, um die städtische Lebensqualität trotz tropischer Hitze zu verbessern und die Auswirkungen von Starkregen zu managen.
Es ist ein Vorbild für klimaresiliente Stadtplanung und integriertes Wassermanagement.
Übertragbar sind risikobasierte Planung, natürliche Rückhalteräume, Stadtgrün und dezentrales Wassermanagement. Investitionen sollten an vermiedenen Schäden und Robustheit gemessen werden.
Kopenhagen
Kopenhagen hat einen umfassenden Plan zur Anpassung an Starkregenereignisse entwickelt, der auf dezentralen Lösungen basiert.
Statt großer unterirdischer Rohre werden Grünflächen, Parks und Straßen so gestaltet, dass sie bei Starkregen Wasser aufnehmen und speichern können, um Überflutungen zu verhindern.
Übertragbar sind risikobasierte Planung, natürliche Rückhalteräume, Stadtgrün und dezentrales Wassermanagement. Investitionen sollten an vermiedenen Schäden und Robustheit gemessen werden.
